Zahnarztpraxis Dr.med.dent Igor Talesnik und Irina Talesnik
Zahnarztpraxis Dr.med.dent Igor Talesnik               und Irina Talesnik

Karies und die Folgen

Karies ist eine Erkrankung der Zähne, die durch die Soffwechselprodukte der Bakterien verursacht wird.

Die im  Zahnbelag enthaltenen Bakterien wandeln den Zucker aus der Nahrung in eine Säure um, welche dann die Zahnhartsubstanz angreift und sie mit der Zeit auflöst (entmineralisiert).

Initialkaries (Anfangsstadium)

In diesem Anfangsstadium kommt es durch die Bakteriensäure zu einer Entmineralisierung des Zahns.

Diese äußert sich durch einen weißen Fleck auf der glatten Zahnoberfläche, so genannten „white spot" . Im weiteren Verlauf verfärbt sich der weiße Fleck durch die Farbstoffeinlagerungen aus der Nahrung oft bräunlich  „brown spot“.

In dieser Phase sind noch keine ertastbare Schädigung oder Vertiefung am Zahn und somit auch mit keinen Schmerzen verbunden.

Die Initialkaries muss nicht zwangsweise behandelt werden.Es reichen normalerweise regelmässige Kontrollen mit Prophylxe und professionellen Zahnreinigung (PZR), Fluoridprodukte (Gels, Tabletten) und eine Ernährungsberatung.

Fissurenkaries und Zahnzwischenkaries

Oft beginnt Karies an den Stellen, die man mit der Zahnbürste schlecht erreicht und sie deshalb meist nicht gründlich und ausreichend genug reinigt.  

"Fissurenkaries" entsteht an den Furchen, Rillen und Grübchen der Zähne oder zwischen benachbarten Zähnen "Approximalkaries".

Je nach Tiefe der Fissurenkaries ist zwischen einer erweiterten Versiegelung und einer Füllungstherapie abzuwägen, genauso wie bei der Approximalkaries. Da steht die klassische Füllungstherapie der mikroinvasiven Kariesinfiltration gegenüber.

Schmelzkaries und  Dentinkaries

Bei der "Schmelzkaries" ist die oberste Zahnschicht (Zahnschmelz) durch eine erste Vertiefung geschädigt. Breitet sich Karies weiter in die Tiefe aus, so wird auch das Zahnbein (Dentin) geschädigt "Dentinkaries". 

In dieser 2. und 3.Phase wird Karies zum ersten Mal von den Betroffenen bemerkt: empfindliche Reaktionen, Ziehen und Zahnschmerzen  auf Heißes, Kaltes oder Süßes.

Diese sind die spürbaren Anzeichen eines kariösen Zahnes.

 

Da das Dentin wesentlich weicher ist als der Schmelz, breiten sich die Bakterien schneller aus und befallen weitere Bereiche des Zahnes. Die Ausbreitung erfolgt nun nicht nur in die tiefe  sondern auch in die Breite und höhlen somit den Zahn von innen aus. Oft bricht dieser dann plötzlich beim Kauen ab.

Tiefe Karies (Caries profunda)

Bleibt die Karies unbehandelt, so dringt sie  weiter in die Tiefe des Dentins ein und veruracht eine Caries profunda (tiefe Karies).

In diesem Stadium ist der Nerv (Pulpa) noch nicht betroffen.

Damit dieser bei der Füllungstherapie nicht gereizt wird, wird vor der eigentlichen Füllung noch eine Schicht einer speziellen Unterfüllung gelegt. Diese verhindert zum einen den direkten Kontakt zwischen Nerv und Füllungsmaterial und zum anderen wird im Laufe der Zeit eine weitere zusätzliche abschirmende Schicht Dentin (Tertiärdentin) gebildet.

Durchdringende Karies (Caries penetrans)

In dieser Phase hat Karies die Dentinschicht komplett durchdrungen und hat die Pulpa, also den Nerven erreicht. Dieser entzündet sich und führt zu starken Zahnschmerzen (typischer Nachtschmerz).

Eine Wurzelkanalbehandlung mit anschliessender Füllung oder Krone ist nun die Therapie.

Unbehandelt kann sich die Entzündung weiter in den Kiefer ausbreiten, was zu einem Abzeß führen kann und im Extremfall muss der erkrankte Zahn entfernt werden.

Bitte nehmen Sie Ihre halbjährlichen Kontrolluntersuchungen wahr, damit wir die Frühstadien der Karies vorzeitig erkennen und behandeln können.

Frühzeitige Behandlung verhindert die Verbreitung  der Karies.  Damit vermeiden Sie nicht nur unnötige Schmerzen und weitere Zahnschäden, sondern auch unnötige finanzielle Kosten.

Spätestens bei den ersten  Anzeichen von Karies (Empfindlichkeit auf Kalt, Heiß, Süß, ziehende Schmerzen) müssen Sie umgehend die Zahnarztpraxis aufsuchen.

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